Mach ma ein auf Bachmann!

Wie ich gestern bei der Chaussee der Enthusiasten erfuhr: Jochen Schmidt, der geschätzte Lesebühnenkollege, wurde für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Sollte er diesen Preis tatsächlich gewinnen, darf ich mich ein weiteres Mal für ihn freuen. Dies würde ich in Schmidts Fall tatsächlich neidlos tun, denn ich verfolge seinen Werdegang als Autor seit langem mit Anteilnahme.

10 Jahre oder länger ist es her, dass ich ihn auf der Treppe zum alten PC-Saal in der Humboldt-Uni traf. Ich kannte ihn bis dahin nur flüchtig über einen alten Schulfreund. Es war ca. 21.00 Uhr und der PC-Saal würde bald schließen. Ich fragte ihn, was er jetzt noch dort wolle, Jochen sagte, er müsste an seinem Roman weiterschreiben. Diese Einstellung, muss ich sagen, bewunderte ich. Und diese Einstellung hat sich ausgezahlt, auch wenn Jochen, glaube ich, sein Studium immer noch nicht beendet hat.

Jochen wies gestern übrigens darauf hin, dass man ihn unterstützen kann, denn im Rahmen der Bachmannveranstaltung gibt es auch einen Publikumspreis, für den jeder per E-Mail abstimmen darf. Zwar wird dafür eine Begründung benötigt, aber wem diesbezüglich nichts einfällt, kann sich vertrauensvoll an mich wenden. Ich schicke dann eine Begründung, die ihr per Copy & Paste in eure Stimmabgabe-Mail einfügen könnt.

Nachtrag: Wie ich gerade sehe, ist auch Jan Böttcher für den Bachmann-Preis nominiert worden. Ist ja noch schöner, den kenn ich auch persönlich und jetzt kann ich mich gar nicht entscheiden, für wen ich stimmen soll.

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5 Antworten auf Mach ma ein auf Bachmann!

  1. Ich kann zwar mit keinen Autoren aufwarten, die mir persönlich näher bekannt sind, aber nach meinem Dafürhalten werden weder Jochen Schmidt noch Jan Böttcher ganz nach vorne stoßen. Naja, wobei ist ja immer schwer zu sagen. Aber es verspricht interessant zu werden. Meine Einschätzung zu den Favoriten bzw. zum Geheimtipp hier

  2. Ich glaube auch nicht, dass es einer der beiden schaffen wird. Die Jury wird es zu verhindern wissen, dass der Preis ein Jahr nach dem Gewinn durch Frau Passig schon wieder nach Berlin wandert. Das gilt wohl auch für den Online-Publikumspreis, denn den hatte die Zentale Intelligenz Agentin ja auch abgestaubt.

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