Lokalrunde – zum letzten Mal im Fire Club

Freunde der lockeren Unterhaltung,

diesen Freitag geben wir nochmal eine Lokalrunde samt “Show mit Weltniveau” aus. Leider zum letzten Mal im Fire Club, denn dort darf keine Live-Musik gemacht werden, was wir auch erst gestern erfuhren. Die Lokalrunde wird es aber weiterhin geben, an einem anderen Ort – wo genau, stellt sich noch heraus.

Das wird morgen eine Flüstershow und A-Cappella mit wunderbaren Stargastlesegästen: Tilman Birr und Lea Streisand. Tilman Birr hat lange als Touristenführer und Stadtbilderklärer auf Berliner Spreedampfern gearbeitet. Aus dieser Tätigkeit ist ein Strauß grotesker Texte gewachsen, die Tilman mit unglaublicher Dynamik vorliest. Ich bin bei seinen Texten schon mal vor Lachen vom Stuhl gefallen, als ich mir nebenbei den Schnürsenkel knüpfen wollte.

Lea Streisand kommt von der Lesebühne “Die Surfpoeten”. Sie hat ein Hörbuch veröffentlicht, das “Wahnsinn in Gesellschaft” heißt und damit ganz wunderbar zu dem passt, was wir in der Lokalrunde betreiben: wahnsinnige Unterhaltung mit gesellschaftlicher Relevanz. Is klar, oder?

Ich zeige zudem einen Bericht von meiner aktuellen Weißweinverkostung in der Deutschen Weinstrasse, gebe wie immer Schnaps an dich, liebes Publikum, aus und lackiere mir außerdem einen Nagel (warum ich das tue, erkläre ich in der Show).
Dies und noch viel mehr gute Laune diesen Freitag, 30.9., um 21.30 Uhr in der LOKALRUNDE, der Show mit Weltniveau. Zum letzten Mal im Fire Club, Zionskirchstrasse 5, 10119 Berlin.

Noch einige Zeit kann man uns auf ALEX TV im Fire Club sehen, nächste Woche läuft Mo, Do, Sa und So die Aufzeichnung unserer Show vom 26.8. Hier ein Trailer:

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5 Antworten auf Lokalrunde – zum letzten Mal im Fire Club

  1. Johannes sagt:

    Nachtrag zu 1.: Gemeint war mit der Gentrifizierungskritik natürlich nicht die wunderbare Lokalrunde. Es sollte auch heissen “Schwaben-Zugezogenen-Disco” und damit war das Verhalten selbiger als Neunachbarn o.a. gemeint, die sich wegen Lärms beschweren, ggfs. klagen und so traditionelle Institutionen vertreiben. So ist nach dem Wegzug von Knaack und Magnet der Prenzlauer Berg in der Gegend tot, das Bötzowviertel eine Ansammlung von Mastställen dieser im Taz-Artikel angesprochenen hedonistischen Macchiato-Mütter sowei ihres maskulinen und nicht erträglicheren Lebensbegleiters.

  2. ivolotion sagt:

    Ich geb dir grundsätzlich recht. Beim Fire-Club gab es jedoch das Problem, dass das sowohl vom Vermieter des Clubs als auch vom Management des Clubs nicht richtig mit dem Ordnungsamt abgeklärt war. Ich hab das selbst erst sehr spät erfahren.

  3. Johannes sagt:

    Stimmt, Absprachen können präventiv evtl. auftretende Probleme nat. lindern. Allerdings muss ich sagen, dass mir das in diesem Fall nicht so klingt. Denn wo keine Beschwerde über Lärm, da kein Ordnungsamt, also ist für mich anzunehmen, dass sich diese Person/en in jedem Fall, auch dem der vorherigen Meldung beim Amt, beschwert hätten. Und da es die location schon länger gibt, könnte es sich wohl um Zugereiste handeln, die den Stein mal wieder ins Rollen brachten. Aber was sie beim Knaack geschafft haben, nämlich dessen Schliessung, sollte bei kleineren locations für solche Klientel erst Recht möglich sein. Es ist schade für den Club und vor allem für Euch, aber Du findest sicher wieder was Nettes. Soweit ich weiss, ist Ralf Regitz verstorben, Gott habe ihn selig, aber vielleicht klappts ja nochmal mit dem Cafe Moskau? ;-)

  4. ivolotion sagt:

    Ab 27ten Januar werden wir im Kaffee Burger jeden 4ten Freitag im Monat weitermachen, ich denk da wirds sehr schön. Eventuell gibts vorher nochmal ne Spezialshow irgendwo, mal sehn.

  5. Samuel sagt:

    Kaffee Burger ist auch eine schöne location, zwar extrem viel Touri, aber wo treiben die sich zentral heute nicht rum – tollen Start in neuer Lokalität! ;-)