Das Berlin-Institut deklariert Berlin-Brandenburg als demographisches Notstandsgebiet und prognostiziert den baldigen Verfall der Hauptstadt, sollte die deutsche Frau nicht bald wieder mehr Gebärfreude zeigen. Vielleicht würde ein Relaunch der Mutterkreuz-Auszeichnung diesbezüglich helfen.
Als Vorbild für unser Gerontenghetto wurde ausgerechnet Reykjavik genannt. Eine unbekannte Stadt im fernen Island, langweilig, klein und j.w.d, aber die Blagen schlüpfen da wohl nur so. Doch jetzt gibt es Hoffnung für die deutsche Kukident-Kapitale: Die olympischen Herbstspiele, bei denen die Senioren der Welt in Disziplinen wie “Gebeugt Schlendern über 200m” antreten, wurden an den Tristesse-Kiez Wedding vergeben. Die WB-News berichten, hier das Video:
Zwei berühmte Gäste begrüßen wir heute abend in der Lokalrunde. Der eine heißt Ahne, ist Mitglied der Lesebühnen “Die Surfpoeten” sowie “Reformbühne Heim & Welt” und liest oft aus seinen “Zwiegesprächen mit Gott” vor. Der andere Gast ist Uli Hannemann, kommt aus Neukölln und ist dank seines Bestsellers “Neulich in Neukölln” zum Heimatdichter dieses schönen Bezirks verkommen. Ich freue mich sehr!
Weiterhin sind natürlich fast alle Lokalründler dabei: Die Mariachis, DürkenTürk, Tube und icke. Wenn ich es zeitnah schaffe, zeige ich in der Lokalrunde auch noch einen Videobericht zum Start des Web-TV-Senders ulmen.tv von und mit Christian
Ulmen. Um 11.00 Uhr gibt es heute diesbezüglich eine Pressekonferenz, auf der ich mit der Kamera spionieren werde.
Mit Sicherheit ist unser Format “WB-NEWS” in 30 Jahren noch immer top-aktuell, zeitnah und knallhart recherchiert. Die Protagonisten sind jedoch ein wenig gealtert, wenn es nicht bald eine Wunderpille gibt, die den Prozess des Zellverfalls stoppt. Unten seht ihr ein Foto, dass den WB-NEWS-Anchor Manfred Karpate im Alter von 75 zeigt.
Der Hintergrund: In der nächsten WB-NEWS-Folge geht es um das demographische Notstandsgebiet Berlin-Brandenburg. Das jugendwahnhafte Berlin-Institut prognostiziert den baldigen Verfall der Hauptstadt, wenn die Geburtenrate nicht wieder Mutterkreuz-Niveau erreicht. Für die Produktion der Folge suchte ich nach einem Programm, das Gesichter altern lässt und wurde schnell fündig. “The St. Andrews Face Transformer” erledigt derartiges gleich online und noch viele andere schöne Spielereien, wie dieses Video zeigt:
Nach dem Kaukasuskrieg erscheint Putin mehr denn je als Autokrat mit Macho-Attitüde. Doch sein Image im Westen ist ihm egal, wie er im WB-NEWS-Interview erklärt. Hier das Video:
Nach dem Quotenerfolg der Sat-1-Sendung “Gnadenlos gerecht” schicken auch die Berliner Jobcenter ihre Sozialfahnder verstärkt ins Rennen. Die Kämpfer gegen Sozialschmarotzer lassen sich gern bei ihrer Arbeit filmen, besonders gern von den WB-NEWS, hier das Video:
Heute etwas im gedruckten Tagesspiegel über das Alter und die Unsterblichkeit gelesen. Ein 60jähriger US-Wissenschaftler-Freak pfeift sich jeden Morgen an die 60 Vitaminpillen rein und lässt sich nachmittags ein Medikament (R…irgendwas) spritzen, das bei Ratten und Mäusen die Lebenszeit verlängert. Der Mann meint, in 20 Jahren ist die Unsterblichkeit entdeckt und solange hält er noch durch.
Ich hasse das Altern! Und nach Ausflügen in viele esoterische Wiedergeburtstheorien glaube ich auch nicht mehr an ein Leben nach dem Tod. Ich halte es mit Woody Allen, der sinngemäß sagte: Ich möchte nicht durch meine Werke unsterblich werden sondern dadurch, daß ich nicht sterbe!
Ich bewundere den US-Freak und werde mich bald mal nach dem Medikament erkundigen.
über meinen Künstlernamen Ivo Lotion nachgedacht. Der Name ist so gesehen vollkommen bescheuert und peinlich. Ich habe ihn mir nicht einmal selbst ausgedacht. Er wurde mir mit der Veranstaltung der ersten Lokalrunde (damals noch im Kurvenstar) quasi aufgeklebt.
Der Name ist andererseits gesehen inzwischen einigermaßen bekannt. Sollte ich ihn dennoch ändern? Zurück, auf Null und nochmal neu anfangen? Bin auch nicht mehr der Jüngste. Zudem grüblerisch und melancholisch veranlagt.
Denke weiterhin nach, noch ein Bier bitte.
Bov meint, Extrasound wäre das beste Soundprogramm der Welt. Stimmt, mit den Vorläufern von Extrasound habe ich das Musikmachen gelernt. Nachdem der KinderchorDiktator meinte, ich könnte nicht singen, habe ich mich an den C64 gesetzt und mir alles selbst beigebracht. Und das hat immerhin zur Titelmelodie des WDR Poetry Slams gereicht. Soviel zur These “Computer / Internet macht doof”. Ich bin stolz und glücklich, mich zu den Digital Inhabitants zu zählen.
Heute beim Kantinenlesen die Kasse gemacht. Bei der inzwischen wohl beliebtesten Lesebühne Berlins. Zumindest unter Leuten, die ansatzweise Deutsch beherrschen. Radeberechende Spanier, Schweizer, Baden-Würtemberger, Bayern, alles war da. Danach mit Ahne und Dan kurz darüber sinniert, das Kantinelesen in andere Städte zu exportieren. Nachdem Dan erwähnte, dass er nach 2 Absagen keine Lust mehr hat, die Idee fallen gelassen.