Nachdem ich nun im zurückliegenden halben Jahr mehrere Fernsehserien komplett und in herausragender Qualität bei Stage 6 gesehen habe und mich wunderte, warum die Inhalte so lange kostenlos (illegal) zur Verfügung gestellt wurden, ist nun offenbar Aufräumen angesagt. Der Channel “Switch - Deutsche Filme und Serien” hat 80 Prozent seines Contents verloren.
Die Channels “Battlestar Galactica” und “Bojangles Entertainment Channel” sind aber weiterhin vollständig online. Auch “German Videos” wurde noch nicht geschlossen, obwohl dort regelmäßig die aktuellsten deutschen Inhalte verlinkt werden. Mal sehn, wie lange noch.
Letzte Woche habe ich für WatchBerlin ein Musikvideo zu dem Song “Ich bin der hässlichste Junge der Stadt” von Konrad Endler produziert. Der Song geht mir seitdem nicht mehr aus dem Ohr. Klick auf das Bild, um das Video zu sehen oder starte unten den eingebetteten Flash-Player:

ist dieses Jahr auch der WDR Poetry Slam. Hier stehts. Bin gespannt, ob ‘Uns-Thadeusz’ den Preis in die Höhe stemmen darf, denn die Konkurrenz ist hart - “Dr. Psycho” mit dem von mir bewunderten Christian Ulmen geht auch ins Rennen. Sämtliche 6 Folgen dieser Serie habe ich neulich auf Stage 6 gesehn. Zwar nicht so brutal komisch wie “Mein neuer Freund”, dafür sehr feinsinnig und spannend.
Am Montag war ich zusammen mit dem Kollegen Anselm Neft in Neukölln. Für Glasauge, dem Satire-Magazin auf Welt Online, befragten wir vor der Kamera Jugendliche mit Migrationshintergrund zur bizarren Debatte, die von Frank Schirrmacher und Jens Jessen angestoßen wurde. Jessen, Feuilleton-Chef bei der Zeit, behauptete in einem unfreiwillig komischen Video, dass deutsche Rentner für eine Atmosphäre der Intoleranz sorgen und stellt sinngemäß die Frage, ob nicht zuviele meckernde Rentner in der U-Bahn die Gewalt herausfordern. Schirrmacher kontert mit der nicht minder unbeholfenen These, dass gewaltbereite Jugendliche neuerdings beim Schlagen reden, um ihrem Haß auf Deutsche stärker Ausdruck zu verleihen.
Auf Schirrmachers und Jessens Argumente angesprochen, reagierten die Kids erstaunlich differenziert. Klick auf das Bild, um das Video zu starten:

Heute abend begrüßen wir in der Lokalrunde als Stargäste die Improtheatergruppe Foxy Freestyle. Die Truppe um den Berliner Impro-Guru Dan Richter überzeugt mit schnellen Gags, großen Gefühlen und präzisem Timing - alles aus dem Bauch heraus und auf Stichworte improvisiert, die aus dem Publikum kommen. Ich selbst nahm vor einiger Zeit an einem Improworkshop mit Dan Richter teil und seitdem verläuft mein Leben anders - planlos, spontan und spielerisch. Ja, gut, eigentlich war das schon immer so, aber nun interpretiere ich mein Leben als einziges, fortwährendes Improtheater.
Außerdem heute abend vollständig mit dabei: Unser Team, d.h. die Mariachis, Micha Ebeling, Tube, der DürkenTürk und meine Bescheidenheit, der singende Showmaster.
Es handelt sich heute abend um die letzte Show im Saal F101 im Admiralspalast. Demnächst ziehen wir innerhalb des Hauses um. Dazu bald mehr.
Eine belanglose Weisheit, aber ich denke trotzdem drüber nach, seitdem mir die Friseuse sagte, sie hätte graue Haare entdeckt. Und seitdem ich die Homepage für unsere Lesebühne LSD - Liebe Statt Drogen überarbeitet habe. Dafür suchte ich mir nämlich Fotos von der alten Homepage heraus und betrachtete Bilder, die teilweise noch von 1999 stammen. Leider sind diese alten Bilder nicht mehr zugänglich, aber Volker veröffentlicht sie demächst vielleicht nochmal.
Gestern besuchte ich den Bauer Andreas Grunewald in der Uckermark, einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands. Dank der Züchtung von Minikühen, Minischafen und Minischweinen erlebt Grunewald seinen ganz persönlichen Wirtschaftsaufschwung. Klick auf die Bildstrecke oder unten auf das Play-Zeichen, um das Video von meinem Besuch zu starten:

Der Ort Velten bei Berlin nennt sich Ofenstadt weil dort einst bis zu 100.000 Kachelöfen im Jahr für Berliner Haushalte produziert wurden. Zwei Öfenproduzenten haben die Arbeit wieder aufgenommen und glauben fest an ein Comeback des Kachelofens.
Bei Blitzeis, Schneesturm und sibirischer Kälte war ich am vergangenen Wochenende in Velten und wärmte mich in der Ofenfabrik “Schmidt-Lehmann” auf. Das Video von meinem Besuch läuft nach dem Klick auf die Bildstrecke bzw. ist unten eingebunden:

Bin so leicht zu erschüttern. Einige Kommentare zu den jüngst für Watchberlin produzierten WC-News sorgen für Selbstzweifel, Verstimmtheit und inneres Alles-in-Frage-stellen. Ich schau mir die Kommentare jetzt nicht mehr an.
Zugegeben, ein wenig auf obszöne Witze gesetzt bei der Folge, aber das man so falsch verstanden wird?
Es fällt mir auch auf, dass die WC-News bei einer Vorführung vor Publikum meist viel besser ankommen als im Internet. Die Gründe muss ich noch erforschen.
Ein Trost: Die gestrige erste Folge der zweiten Staffel des WDR Poetry Slams hatte immerhin 220.000 Zuschauer.
Die Höhepunkte 2007 und die Trends für 2008 zeigen die aktuellen Woltersdorf-Channel-News.
