“Das Buch” ist ja bekanntlich schon die Bibel. Es verkauft sich wohl weltweit auch sehr gut. Dafür muß ich hier also keine Reklame machen. Also mache ich für mein Buch welche. Das Video “Ebeling tanzt” weiter unten zeigt ja schon, welche Freude ich empfinde, daß es erscheint. Deshalb will ich dieses schöne Ereignis auch mit Euch feiern!
Und zwar am 09. März um 20.00 Uhr im Zosch, Tucholskystraße 30. Es wird keinen Eintritt kosten, weil Ihr von dem Geld Getränke, mein Buch oder auch eine CD kaufen sollt. Wieso CD? Abgesehen davon, daß in meinem Buch “Restekuscheln” schon eine CD im Preis mit inbegriffen ist, wird es auch eine CD von Jan Koch geben. Dieser begnadete LiedersingerundsichdabeiaufderGitarrebegleiter wird mein musikalischer Gast an diesem Abend sein, der das kleine Leseprogramm einrahmt. Aber hauptsächlich geht es ums Feiern, wozu ich Euch herzlich einlade.
Wenn ich es schaffe, wird es natürlich auch Schnittchen geben!
von uns habe ich gerade auf der Webpräsenz des WDR Poetry Slams entdeckt. Die sind ein bißchen versteckt, aber über diesen Link schnell zu erreichen. Die Dame, die im ersten Video mit uns tanzt, ist übrigens die Slammerin Xochil A. Schütz aus Hamburg.
heißt die Satireabteilung auf Welt Online. Sonntagsshow-Kollege Anselm Neft und ich haben für Glasauge einige Videos auf der Esoterikmesse produziert. Das zweite dieser Videos ist nun online.
Die Leute bei Glasauge sind sehr freundlich und absolut locker, was Inhalte und Stil angeht. Verfolgt man, so wie ich ab und an, das Neueste aus der Blogosphäre, muss man sich jedoch fragen, ob nun ein schlechtes Gewissen angebracht wäre. Denn Welt Online gehört zum Springer-Verlag und seit dem vor kurzem erfolgten Relaunch von Welt Online, wurden und werden Blogger eingeladen, dort mitzuarbeiten. Dies sorgt für interessante Diskussionen, ob es in Ordnung ist, da mitzumachen bzw. ob man von Welt Online verlinkt werden möchte oder nicht.
So fährt Don Alphonso hier schwere Geschütze auf während Stefan Niggemeier die Thematik hier noch nicht so dramatisch sah, aber nun doch eine geänderte Meinung hat.
Ladys and Gentlemen! Die Homepage des WDR Poetry Slams ist online: www.poetryslam.wdr.de. Mit Videomitschnitten der ersten Slam-Beiträge, einem Video von uns, Kommentarfunktionen und noch vielem mehr. Die erste Folge wird heute abend übertragen. Und die schauen wir uns gemeinsam an. Und zwar hier. In Feierlaune und mit Sekt.
Nein? Dann komm zur Show Liedersacher - Hymnen der Grossstadt ins Zebrano-Theater. Heute mit Heiko Werning, Ahne, Jonny Freedom, und Martin Betz. Moderiert von mir. Beginn: 20.30 Uhr.
Nils Heinrich schickte mir gerade einen Link zu einer Sendung auf waldheimtv, einem Fernsehsender aus Sachsen. In der Sendung wird über Nils Heinrichs Auftritt in weiß-jetzt-nicht-wo berichtet. Man fragt sich, was am lustigsten ist - Nils Heinrich oder der Moderator der Sendung, der ausufernde Off-Kommentar, die unterbelichteten Rotstichbilder oder die gedankenverlorene Kameraführung, die auch mal eine gefühlte Minute unmotivierte Kerzenleuchter ins Bild nimmt. So muss TV daherkommen - unbedingt mal anschauen.
Nachtrag vom 22.2.07: Der Link zur Sendung funktioniert nicht mehr, offenbar wurde die Sendung aus dem Archiv von waldheimtv entfernt. Der Beitrag ist aber an anderer Stelle noch online - Nils Heinrich hat ihn bei Clipfish hochgeladen.
Eigentlich wollten wir den Mitschnitt direkt nach der Show online stellen. Quasi live aus dem Admiralspalast. Der Upload von Mircos Mac über W-Lan funktionierte bei sevenload und clipfish aber nicht. Wenn einer weiß, warum, kann er uns das verraten. Was wir Freitagnacht gar nicht bemerkten - bei YouTube hat es mit dem Upload geklappt. Deshalb nun etwas verspätet: Das Video aus der Show. Es zeigt DürkenTürk bei seiner berühmten Nummer “Berliner und ihre Hunde”. In Zukunft gibt es direkt nach der Show im Admiralspalast einen Videomitschnitt in diesem Blog.
Inzwischen ist sie angekommen im Pop-Olymp, Internet-Berühmtheit im Web 2.0 und nun wahrscheinlich kultiger als die Band Tokio Hotel, die Band, die sie so liebt. Angie, das schätzungsweise 14jährige Mädchen aus Hessen, dessen Video-Kampfansage an Tokio-Hotel-Fans ich vor Wochen hier verlinkt hatte. Dessen Video mich zu einem Vorlesetext inspiriert hatte.
Millionenmal wurde ihr Home-Video - produziert im gutbürgerlichen Einfamilienhaus - inzwischen gesehen. Mehrere, teils gute, teils schlechte Parodien sind auf YouTube erschienen - z.B. hier, hier und hier.
Die Könung setzt dem Ganzen aber jetzt die Süddeutsche auf: “Angie, das Wort fällt wiederholt, ist stolz ein Tokio-Hotel-Fan zu sein: Ihr Fantum gibt ihr Kraft. Zu keinem anderen Thema könnte Angie ein derart mitreißendes ‘J’accuse’ vor der Kamera halten.” Das behauptet ein Journalist namens Christian Kortmann in diesem Artikel und driftet ab in medientheoretische Deutungen, die sich in schrägen Metaphern verwursteln.
“Holy Schwachsinn!”, kann man da nur sagen. “J’accuse”, die Anklageschrift von Emile Zola, den weltbewegenden Kampf eines Autors gegen die ungerechtfertigte Verurteilung eines Juden am Anfang des 19. Jahrhunderts zu vergleichen mit einem Ausbruch einer 14jährigen Hotel-Freundin ist mehr als fragwürdig. Angebracht wäre vielmehr Folgendes: Armer Backfisch aus Hessen, Millionen Menschen haben dich gesehen. Jetzt kannst du lachen oder weinen.
Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal einen Semmelbeutel an einer oder eine Milchflasche vor einer Tür gesehen habe. Somit gehört der Beruf des Semmeldiebs definitiv ins letzte Jahrtausend. Ich schätze mal, daß die letzten Semmeldiebe noch bis 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR tätig gewesen sein dürften, als die Semmel noch für 5 Ostpfennige zu haben war und somit die Leute mit dem Risiko, von einem Semmeldieb heimgesucht zu werden, noch leben konnten. Wann der letzte Semmeldieb seine Tätigkeit eingestellt hat und wo und wovon er heute lebt, konnte ich nicht erruieren.
“14.02.1906 Aus Guben und Umgegend
Ein Semmeldieb ist in der Person eines 9jährigen Schülers L., am Kastaniengraben wohnhaft, ermittelt worden. Der Bursche stellte es schlau an, indem er am frühen Morgen mit einer Laterne und einem großen schwarzen Beutel von Haus zu Haus ging und sich die Frühstücksbeutel aneignete. Wer ihn traf, hielt ihn für einen Bäckerjungen, der Frühstück austrägt. Er gab an, im Auftrage seiner Mutter gehandelt zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden 11 Semmelbeutel vorgefunden; bei einzelnen, die ein eingesticktes Kennzeichen hatten, war dies ausgetrennt. Interessenten können sich die Beutel auf dem Polizeibureau ansehen.”
Der damalige Schüler L. wäre heute 110 Jahr alt. Es ist also kaum davon auszugehn, daß er noch lebt. Wenn doch wünsche ich ihm noch ein paar schöne Jahre, wobei er die Semmeln inzwischen sicher ditschen muß.