ich lade ein zu zwei Veranstaltungen mit freiem Eintritt. Am Sonntag werde ich mit dem Großautoren Thilo Bock in der Show “Dichter als Goethe” ein sportliches Weinglas nach dem anderen kippen, aber mit ihm zusammen auch lesen, singen und tanzen. Das Ganze findet um 20.45 Uhr in einem intimen Rahmen in der Barrikade, Buttmannstraße 2 in Berlin-Wedding statt (Sonntag, 28.6.). Mehr Infos: http://www.thilo-bock.de/elektrothilogoethe.htm
Am Dienstag dann eine persönliche Premiere in meinen Umtrieben - ich laufe als Dressman auf dem Catwalk. Die Friendly Society veranstaltet eine Modeperfomance zum Fashion Week Opening. Zwischen Topmodels und Waschbrettern wird auch Ivo-Bierbauchansatz-Lotion auf dem Laufsteg eine ausgesuchte Kombination eines coolen Labels zeigen. Am 30.6. um 20.00 Uhr auf dem Platz vor dem Parkhaus neben der Komischen Oper, Behrenstr.15, 10117 Berlin-Mitte. Mehr Infos: http://www.friendlysociety.de/
Das nette Verhältnis zu Glasauge TV fußt ja auch darauf, dass ich die Sachen mit etwas zeitlichem Abstand auch in meinen Youtube-Account hochladen darf. Deswegen ein paar Updates:
Ivo Smolak verweist darauf, dass Elis heute abend das letzte Mal als reguläres Mitglied bei LSD - Liebe Statt Drogen dabei sein wird, bevor er nach Frankfurt geht. Wer mit uns eine Träne verdrücken will, fühle sich eingeladen.
Zudem findet Ivo Smolak es lustig, dass die Facebook-Statusmeldungen dazu animieren, in der dritten Person von sich selbst zu schreiben. Da entw. I.S. einen externen Blick von außen, auf das, was er tut.
(aus Faulheit hab ich das Obere einfach aus meinem Facebook-Profil kopiert)
wir vermissen Euch und denken oft über unsere Beziehung nach. Damit wir uns wieder näher kommen, gibt es diesen Samstag (20.6.) die Samstagsshow in der Z-Bar, die von Ivo zum geschützten Raum erklärt wurde, damit wir über alles reden können. Außerdem werdet ihr natürlich unterhalten mit Texten, Musik und Körpertanz. Als Gäste sind diesmal mit dabei: Sebastian Lehmann und Thomas Franz.
Sebastian Lehmann kommt von der Lesebühne “Die Lesedüne”. Die Lesedüne ist eine der jüngeren Lesebühnengründungen in Berlin und auch eine der erfolgreichsten, wenn nicht die Erfolgreichste unter den Jüngeren. Das liegt daran, dass die da alle sehr jung sind, aber nicht nur das, sie sind auch gut.
Thomas Franz macht Musik und rockt die Hütte, dass die Weicheier wackeln und Tassen trübe Tänze tanzen.
Und natürlich wie immer mit dabei: Lea Streisand, die Schöne hinterm Textblatt, Robert Rescue, der Yul Brynner vom JobCenterwarteraum und Ivo Smolak aka Ivo Lotion, der sensible Versteher in eisprungfreien Phasen mit einem neuen Song über die Frage, warum die Männer vor ihrem inneren Auge die Frauen so oft geistig überhöhen. Alles klar?
Tilman Birr wird diesen Samstag telefonisch zugeschaltet, denn er wurde für einen wichtigen Kabarettpreis im süddeutschen Raum nominiert, steht am Samstag dort im Wettbewerb und wird live berichten, ob er diesen Preis nun bekommen hat oder nicht.”
Natürlich denken viele, ich wäre ein Künstler - Auftritte, Musik, Lesebühnen usw. Die Realität sieht anders aus: frühmorgens geht die Frau zur Arbeit und ich kümmere mich ums Balg. Frühstückmachen, zur Kita bringen, Kuchen backen, aus der Kita abholen, auf dem Spielplatz rumlungern. Mindestens die Hälfte meiner Lebenszeit verbringe ich als Hausmann, was ich in dem Song “Als Hausmann hast du Stress, Mann” thematisiert habe. Nun ist auch das Video zum Song online, klick auf eines der Bilder unten und sieh mich in meiner Hausarbeitsschürze, Anselm Neft als meine Tochter und Ursula von der Leyen als meine Frau:
Neukölln ist Trendbezirk, deswegen gastiere ich dort zweimal. Zum einen am Donnerstag, dem 11.6., im Ori bei der Neuköllner Lesebühne. Ein wunderschöner Ort in der Friedelstrasse 8 ganz in der Nähe vom Hermannplatz. Ich trete da allein auf und kann machen was ich will. Aus diesem Grund werde ich erodischen Körpertanz zeigen, meine neuen Songs aus dem jüngsten Kreativschub komplett vortragen und außerdem unveröffentlichte Videos aus meiner Werkstätte zeigen. Das Ganze kostet keinen Eintritt, das Bier ist preiswert, deshalb sage ich: Neukölln, fühl dich eingeladen!
Am Freitag, dem 12.6., bin ich dann bei der Kulturrevue “Die Freie Hand” dabei, auch in Neukölln, in der Yorckstr. 22 (oder ist das schon Wilmersdorf? - sorry an alle Westberliner, kenn mich nur in Mitte, Treptow und Köpenick aus). Da kostet es was, aber es gibt noch andere Künstler zu bestaunen. Mehr Infos hier: www.myspace.com/diefreiehand
Dass Neukölln Trendbezirk wird, hatten wir in unserer Webserie WB-News schon vor knapp einem Jahr vorausgesagt. Hier zur Erinnerung das Video:
Und anlässlich dieses Videos noch ein Tipp für alle, die die WB-News vermissen: Die Chefredakteurin Britta Steffenhagen ist in dem Programm “Rixdorfer Perlen” im Heimathafen Neukölln zu sehen. Hoch gelobt vom Tagesspiegel.
Warum googel ich eigentlich nach Verliebtheit? Weil ich bisher nur selten glücklich verliebt war (genauer: 2mal glücklich und 8mal unglücklich) und eine herzzerreißend-tragikomische Webserie über unglücklich Verliebte plane.
Kann mich noch erinnern, wie in der POS (Grundschule im Osten) die Mädchen Aufkleber von Boris Becker auf die Muttihefte pappten. Schon damals hatte der Tennistwen satirisch wertvolle Sprachprobleme, war aber immerhin sportlich-berühmt und damit auch irgendwie süß.
Alta! Boris Becker und sein Beziehungsproblem ist seit 20 Jahren bekannt und provoziert nur noch Widerwillen. Das Beuteschema des Sportsfreunds (Mulattin, strenger Blick, gern gelockt) dürfte der Generation bekannt sein und fand Eingang in Psychologieratgeber. Das Beste an dem Spiegel-schnell-mal-Geschreibsel-Artikel ist die Fotostrecke, die visuell offenbart, dass Becker mit über 40 langsam den Prototypen eines Ich-hab-seit-Pubertät-Problem-mit-Frau-Zombies abgibt. Empfehle dringend eine Paarberatung!
Was mich jedoch wirklich nervt, ist, dass Becker offenbar immer noch so etwas wie ein gesellschaftliches Vorbild darstellt. Auf seiner neuen Web-TV-Seite gibt es einen Haufen Sponsoren und Werbepartner, die das Ganze finanzieren. Und das obwohl die Videos dort langweiligen Schrott im Stil von Boris-trifft-halbgare-Prominente bebildern und vertonen. Ich verlinke diese HP hier nicht, denn das wäre mir zuviel des Guten.
In einer Gesellschaft, die Figuren wie B. über Dekaden auf den Schirm hebt, fühle ich mich nicht wohl. Schluss, Aus, Revolution! Bitte keine Berichte über Bobbele und seine Babsis mehr!
Nordkorea gibt immer wieder Anlass für satirisch-blödelnde Sprachspielereien. Da Kim Jongs Illness wohl nicht mehr zu verbergen ist, geht das Rätselraten um den Nachfolger in die heiße Phase. Top-Kandidat im Sinne der Juch-he-Ideologie ist der jüngste Sohn Kim Jong Un, der bei “Nordkorea sucht den Superstar” nun ins Finale einzieht.
Sicher darf man sich allerdings nicht sein, denn wie wir schon vor längerer Zeit im untenstehenden Video enthüllten, war auch der Sohn Kim Jong Nam ein Kandidat für den heißen Stuhl am Atombombenknopf:
Morgen (Freitag, 29.5.) findet die vorerst letzte Lokalrunde im Admiralspalast statt, bevor wir für den Sommer einen anderen Ort suchen oder auch eine Pause machen. Momentan bin ich zu faul mich zu kümmern, habe außerdem eine Telefonhemmung und ein anderer machts nicht.
Wir haben morgen zwei Gäste in der Show: Matthias Reuter und Bernhard Christiansen. Matthias Reuter ist total lustig, hat diverse Kabarettpreise abgeräumt (z.B. den Bielefelder Schoppen oder wie der Preis heißt), spielt morgen außerdem Klavier und wird bestimmt bald berühmt. Bernhard Christiansen kommt aus Holland. Links zu den Homepages der beiden gibt es auf der Startseite von www.lokalrunde.org.
Außerdem ist Tube dabei, die Mariachis in faszinierend andersartig-rockiger Besetzung, ganz viel Wodka fürs Publikum, exorbitant gute Laune und ein innerlich veränderter Showmoderator, also ich, auf dem Weg zum Buddhismus, wenn ich an der Gabelung richtig lag.
PS: Gehts dir gut? Mir gehts gut. Hier noch ein Spruch, den ich mir gerade ins Album geschrieben habe und den ich total gut finde: “Der Weg hat auch dann ein Ziel, wenn du dich verlaufen hast.” (Smolak 09) Bis morgen im Admiralspalast, Schatz!